Angefangen hat die Liebe zum Holz im Alter von 6 Jahren, als ich bei meinem Opa in der Werkstatt erste Kontakte zu dem Werkstoff Holz bekam. Mein Opa war Skulpturenschnitzer und er übte mit seiner Schnitzkunst eine große Faszination auf mich aus. Mit dem Schnitzen einer kleinen Holzente fing dann alles an...

Ich selbst lernte bei meinem Vater seit dem 11. Lebensjahr das Gitarrenspiel und fing an, mich immer mehr für den Bau von E-Gitarren sowie deren Klang zu interessieren. Somit begann ich nach einigen selbstgeschnitzten Objekten mich eines Tages dem Gitarrenbau zu widmen. 

Aufgrund rarer Ausbildungsplätze zum Gitarrenbauer eignete ich mir im Selbststudium und durch diverse Praktika bei renommierten Gitarrenbauern das fehlende Knowhow für den Gitarrenbau an. Mit 19 Jahren baute ich meinen ersten E-Bass, kurz darauf folgten die ersten E-Gitarren.  

So konnte ich schon vor meinem Studium zum Dipl.-Ing. Holztechnik in zahlreichen Projekten Erfahrungen im E-Gitarrenbau sammeln. In meiner Diplomarbeit befasste ich mich mit dem Einsatz von Bambus als alternativen, nachhaltigen Rohstoff als Korpusmaterial. Durch schwingungstechnische Untersuchungen am Institut für Musikinstrumentenbau e. V. in Zwota erbrachte ich den Nachweis, dass eine E-Gitarre aus Bambus (Korpus) im Vergleich mit einem baugleichen Korpus aus Erle keine nennenswerten klanglichen Nachteile mit sich bringt; dies gilt jedenfalls für den elektrischen Klang; d.h. für jene Signale, die über den Tonabnehmer an die Ausgangsbuchse weitergeleitet werden. Eine E-Gitarre wird schließlich elektrisch verstärkt und nicht akustisch gespielt.

Da ich selbst Musiker bin, setzte ich mich frühzeitig nicht nur mit dem "Musikmachen", sondern auch mit dem "Musikhören" auseinander. So ist der Lautsprecherbau im Hifi-Bereich auch eine Passion von mir geworden.

JoomShaper